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a -Juli 2017

Hier die Kernfrage:

Was ist ein Zahlenschieber?

Der Wissenschaftler sagt: "Rechengerät mit Zahlenschiebern, Haken-Zehnerübertrag und Stifteinstellung"

Der Hersteller übertreibt und präsentiert seine Rechner stolz als "Rechenmaschine"

Ein Auktionator bietet ihn immer wieder als "Zahnstangenrechner" an, auch wenn es falsch ist

Der Anwender nutzt seinen Rechner einfach zum Addieren und Subtrahieren

Der Sammler nennt ihn bescheiden "Zahlenschieber"

Tatsachen:
- Er ist rein mechanisch
- Es ist ein ganz einfacher Rechnertyp
- In einem flachen Gehäuse befindet sich für jede Dezimalstelle nur ein "Schieber"
- Auf den Schiebern sind Zahlen aufgedruckt, die das Ergebnis anzeigen
- Die Schieber haben Nocken, Lochreihen oder Zähne
- Die Schieber werden mit dem Finger oder mit einem Stift verschoben
- Auf dem Gehäuse befinden sich Zahlenreihen als Eingabefeld
- Es existiert kein Getriebe für den Zehnerübertrag
- Der Zehnerübertrag erfolgt meistens halbautomatisch durch spezielle Rechenregel und Führung des Stiftes
- Ein Mehrfachübertrag erfordert die ganze Konzentration des Bedieners
- Man kann mit dem Rechner addieren, bei den meisten auch subtrahieren
- Wegen der fehlenden Dezimalverschiebung ist die Multiplikation bzw. Division nicht möglich

Weitere Informationen finden Sie auch im Rechnerlexikon: Zahlenschieber

Ein Zahlenschieber wird gestanzt (Addiator)
Ein Zahlenschieber wird geprägt
(aus: "Ein Besuch bei Addiator")
Aus Patent DE242665
Aus Patent DE242665

Wenn Sie wissen wollen, wie viele verschiedene Zahlenschieber es gibt, dann schauen Sie mal bei
Kees Nagtegaal rein:
ADDIATORS AND OTHER SLIDE ADDERS

Und hier das Funktionsmodell, das Jan Meyer programmiert hat:
Der interaktive ADDIATOR

Zu guter Letzt eine kleine Geschichte zur 137. Erfindung des Zahlenschiebers:
Der kleine_Zahlenschieber

 
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